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Der Dyrwald, Teil 1: Frühe Kolonialgeschichte ist ein Buch in Pillars of Eternity. Das Buch wird fortgesetzt in Der Dyrwald, Teil 2: Der Krieg des Zerbrochenen Steins.

Inhalt Bearbeiten

Kein anderes Land hat eine solch wilde und blutige jüngere Geschichte. Von der Kolonie zum Palatinat zur freien Republik – der Dyrwald ist aus einer Feuertaufe als eine mächtige Kraft im Östlichen Abschnitt hervorgegangen.

Die Geschichte des Dyrwalds beginnt im Jahr 2602 AI in Aedyr. Aedyranische Entdecker kehrten von einer Reise über den Ozean zurück und berichteten von den Schätzen, die sie dort gefunden hatten. Sie hatten in den Wäldern und auf den Ebenen nördlichen der Bäume, die Ideal als Vorlas-Ackerland geeignet wären, unzählige Ruinen entdeckt. Es gab jedoch ein Problem – die Einheimischen waren feindselig, es würde wohl Konflikte geben. Der Fercönyng von Aedyr (FER-kö-ning, „erster König“) wusste, dass diese Gelegenheit genutzt werden musste. Er sandte weitere Entdecker aus, um das Gebiet zu erkunden und zu kartographieren.

Die Erkundung dauerte zwanzig Jahre. Kleine Gruppen von Entdeckern reisten zwischen Aedyr und dieser neuen Welt hin und her. Eine Handvoll Kolonisten errichtete kleine Lager, um eine Basis für die Expeditionen zu schaffen. Konflikte mit den Einheimischen – den Glanfathanern, wie die Aedyraner inzwischen erfahren hatten – waren rar, aber dennoch häufig genug, dass der Fercönyng einen kleinen Wachtrupp schickte, um seine Bürger zu beschützen. Diese Wachen errichteten eine zentrale Basis an einem Fluss im westlichen Teil des Waldes. Aus dieser Siedlung entstand schließlich die Stadt Dyrfurt (auf deren Ruinen die heutige Stadt desselben Namens errichtet wurde). Nachdem diese Basis errichtet war, entstanden die ersten dauerhaften aedyranischen Siedlungen nördlich und westliche des Flusses Bael. In den nächsten drei Jahren übersiedelten tausende von Aedyranern in dieses neue Land. Die Glanfathaner, welche die im Wald verteilten Ruinen zu verehren schienen, machten den Siedlungen einige Probleme – insbesondere jenen, die in der Nähe der Ruinen gegründet wurden. Die Kolonisten konnten diese Probleme mit Hilfe der kaiserlichen Wache jedoch mühelos beseitigen. Um ihren Einfluss in dem gebiet zu festigen und die glanfathanische Bevölkerung unter Kontrolle zu halten, begannen die Aedyraner, alle Glanfathaner zu versklaven, die während der Aufstände gefangen genommen wurden. Das führte zu einem deutlichen Anstieg der Spannungen zwischen beiden Gruppen.

Als die Bevölkerung in der Gegend immer größer wird, etabliert der Fercönying eine offizielle Regierungsstruktur. Er ernennt mehrere Grafen, die über das Land herrschen sollen, unterstützt von Thayns. Sie ernennen das Gréfram den Dyrwald. Dyrfurt bleibt zwar das Zentrum der kaiserlichen Wache, doch die Siedlung im Perlholzgolf, Neu-Dunryd, ist der wahre Machtsitz der Gegend. Das Land liegt am Rand des Ozeans, besitzt Wälder, fruchtbaren Ackerboden und einen Fluss, der von der Küste bis in die Weißmark verläuft. Die Siedler kamen in Scharen, in der Hoffnung, sich einen Namen zu machen. Aedyr begann, sich in dem neuen Land auszubreiten.